Datenschutz, AVV und KI-Verordnung Wo jeder Anruf landet, und wie lange.
Welche Stelle was verarbeitet, wo es liegt und wann es gelöscht wird. Ohne Siegel, die wir nicht haben, und mit dem Vertrag zur Auftragsverarbeitung, bevor der erste Anruf läuft.
AVV lesen
Kurz gesagt
- Portal, Datenbank und Aufnahmen in Deutschland
- AVV, bevor der erste Anruf läuft
- KI-Hinweis im ersten Satz, nicht abschaltbar
- Aufnahme pro Agent abschaltbar
- Löschfristen nach Ihrer Wahl
Ein Anruf, fünf Stationen.
Von Ihrer Telefonanlage bis in die Rückrufliste. An jeder Station steht, was dort mit dem Gespräch passiert und wo das ist.
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Ihre Telefonanlage
Der Anruf kommt bei Ihnen an wie immer. blub klingelt nur, wenn Ihre Eingangsregel oder Rufumleitung es vorsieht.
bei Ihnen oder Ihrem Telefonanbieter
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blub nimmt an
Der erste Satz sagt, dass eine KI spricht und ob aufgezeichnet wird. Danach fragt blub ab, was Ihre Persona vorsieht.
bei uns gehostet oder als VM in Ihrem Netz
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Sprachverarbeitung
Ein spezialisierter Dienstleister erkennt die Sprache und erzeugt die Antworten, als Unterauftragsverarbeiter. Die Gesprächsdaten werden dort nicht zum Training von KI-Modellen verwendet.
benannt im AVV
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Portal und Speicher
Notiz, Transkript und Aufnahme landen in Ihrem Mandanten. Sensible Felder wie Geburtsdatum oder Gegenseite liegen verschlüsselt mit einem eigenen Schlüssel je Betrieb.
Server in Deutschland, Rechenzentrum Nürnberg
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Ihr Team
Jede Person sieht nur, was ihre Rolle erlaubt. Anmeldung mit Passkey oder zweitem Faktor, Aufdecken sensibler Felder wird protokolliert.
gelöscht nach Ihren Fristen
Was wir zusagen.
Statt „DSGVO-konform“ auf einem Siegel: so setzen wir es um.
„Sie sprechen mit der KI-Assistenz, das Gespräch wird aufgezeichnet.“
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KI-Hinweis im ersten Satz
Seit dem 2. August 2026 verlangt Art. 50 der KI-Verordnung, dass sich eine KI zu erkennen gibt. Das Portal speichert keine Begrüßung, in der der Hinweis fehlt.
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Aufnahme nur mit Ansage
Ohne Hinweis aufzuzeichnen ist strafbar (§ 201 StGB). blub sagt es an, oder Sie schalten die Aufnahme pro Agent ab und behalten nur das Transkript.
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Mandanten getrennt bis in die Datenbank
Jeder Betrieb ist ein eigener Mandant. Die Trennung prüft die Datenbank selbst, ein automatischer Test hält sie für jede Tabelle fest.
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Verschlüsselt, auch im Speicher
TLS auf jeder Verbindung. Sensible Felder zusätzlich mit AES-256-GCM und einem eigenen Schlüssel je Betrieb.
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Zweiter Faktor ist Pflicht
Passkey oder Passwort plus App oder Code per Mail. Wer ihn noch nicht eingerichtet hat, bekommt 14 Tage, dann geht es nur noch mit.
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Unser Zugriff nur mit Begründung
Wenn wir bei Ihnen hineinsehen müssen, etwa beim Einrichten, nennen wir einen Grund. Der Eintrag steht in Ihrem Protokoll.
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Logs ohne Inhalte
Transkripte und erfasste Felder landen nie in unseren Anwendungslogs, dort stehen nur Kennungen.
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Keine Siegel, die wir nicht haben
Wir zeigen kein Zertifikat, das wir nicht besitzen. Was wir tun, steht hier und im AVV.
Was Datenschutzbeauftragte fragen.
Und was wir darauf antworten. Den Rest beantwortet der AVV.
Fehlt Ihre Frage?
Wer verarbeitet die Sprache?
Ein spezialisierter Dienstleister für Spracherkennung und Sprachausgabe, als Unterauftragsverarbeiter. Wer das ist und wo verarbeitet wird, steht im AVV, den Sie vor dem Start bekommen. Die Gesprächsdaten werden dort nicht zum Training von KI-Modellen verwendet.
Muss blub sagen, dass eine KI spricht?
Ja. Seit dem 2. August 2026 gilt Art. 50 Abs. 1 der KI-Verordnung: Wer mit einer KI spricht, muss das spätestens beim ersten Kontakt erfahren. blub sagt es im ersten Satz, und das Portal lässt keine Begrüßung ohne diesen Hinweis zu.
Dürfen wir Anrufe aufzeichnen?
Nur wenn der Anrufer es vorher erfährt. blub sagt es in der Begrüßung. Wer nicht aufgezeichnet werden möchte, sagt das oder drückt die 0 und wird verbunden. Wenn Sie keine Aufnahmen wollen, schalten Sie sie pro Agent ab.
Wie lange bleiben Aufnahmen und Notizen gespeichert?
So lange, wie Sie es einstellen, getrennt für Aufnahmen, Transkripte und erfasste Felder. Viele Betriebe halten Aufnahmen 30 Tage und Notizen länger, weil dort Rückrufe und Absprachen stehen.
Brauchen wir einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung?
Ja, nach Art. 28 DSGVO. Sie bekommen ihn vor dem ersten Anruf, mit der Liste aller Unterauftragsverarbeiter. Ändert sich daran etwas, erfahren Sie es vorher.
Wir sind Arztpraxis oder Kanzlei. Was gilt für uns?
Für Gesundheitsdaten und Berufsgeheimnisse gelten strengere Regeln. Was das am Telefon bedeutet und was wir zusätzlich schriftlich regeln, steht auf den Seiten für Arztpraxen, Kanzleien und Steuerkanzleien.
Weiterlesen
- Vertrag Auftragsverarbeitung (AVV) Der Vertrag, den Sie vor dem Start bekommen, zum Nachlesen.
- Branche Gesundheitsdaten in der Praxis Geburtsdatum verschlüsselt, keine Befunde am Telefon.
- Branche Berufsgeheimnis in der Kanzlei Gegenseite verschlüsselt, Verschwiegenheit vorher geregelt.
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